Bild groß: Beginn Ausbreitung (Apfel-) Gespinnstmotte
Bild klein: Raupen der Gespinnstmotte
Foto: Hans Schilling
Jetzt sind sie überall zu finden. In Gärten, Parks und auf Hecken in der freien Natur sind die Gespinnste von Gespinnstmotten zu sehen. Diese Raupen sind in der Lage, bei starkem Befall, ganze Aste und Bäume kahl zu fressen. Teilweise können Bäume ganz eingesponnen sein.
Für uns Menschen sind die Raupen allerdings harmlos.
Ihre Raupen besitzen keinerlei Haare, die Reaktionen beim Kontakt hervorrufen könnten. Ganz im Gegensatz zu den Raupen des Eichenprozessionsspinners, deren Brennhärchen starke allergische Reaktionen hervorrufen - mit Hautjucken und Atemnot bis hin zum allergischen Schock.
Gespinstmotten sind Schmetterlinge, deren Raupen die befallenen Pflanzen mit einem Gespinst überziehen. Die Nachtfalter legen ihre Eier im Herbst direkt in die Bäume. Dort schlüpfen kleine Larven, die im Baum überwintern. Im Frühjahr entwickeln sie sich dann die Raupen, überziehen ihre Umgebung mit Gespinsten und fressen die Blätter und z. T. ganze Bäume kahl.
Eine Bekämpfung erfolgt durch rechtzeitigem Ausschneiden der befallenen Blattpartien und eine Entsorgung im Restmüll. Ab ca. Anfang – Mitte Juni verpuppen sich die Raupen und ein weißlicher Falter entsteht. Dadurch hört die Fraßtätigkeit an den Blättern auf!
Viel mehr steht in den Gartentipps für den Juni.
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