Einfacher Tunnel mit Gemüsevlies als Frostschutz
Foto: https://www.gartenjournal.net/fruehbeet-tunnel-selber-bauen
Die Blattgemüse wie z. B. Salate, Endivien, Chinakohl, Porree, aber auch Feldsalat, Spinat und
sogar Möhren können jetzt vor dem ersten Frost mit Gemüsevlies abgedeckt werden. So kann
auch später bei Frost und Schnee geerntet werden.
Bei höher wachsendem Gemüse z. B. Porree bietet sich ein kleiner Tunnel aus Gemüsevlies an.
Alle nicht nur gering frost-verträglichen Kübelpflanzen gehören rechtzeitig ins Winterquartier.
Hierzu zählen vor allem: Fuchsien, Schönmalve, Wandelröschen, Enzianstrauch, Samtblume und
Diplandenia. Die folgenden Kübelpflanzen vertragen hingegen in der Regel einen leichten Nachtfrost
ohne weitere Schäden. Hierzu zählen: Oleander, die Zitrusarten, Lorbeer, Oliven und Erdbeerbaum.
Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt, denn die goldene Überwinterungsregel für Kübelpflanzen lautet:
So spät wie möglich einräumen, so früh wie möglich rausräumen.
Viel mehr steht in den Gartentipps für den Oktober.
Wollen Sie mehr erfahren, dann fragen Sie einfach Ihren Vereinsvorstand!
"Bayern blüht"
Zertifizierung im Naturgarten bei Familie Käferlein, Proksch und Frau Weiskopf
Gesucht werden „Natur-Gärten" für die Zertifizierung
Um die Gartenplakette „Bayern blüht – Naturgarten" erhalten zu können, müssen umfangreiche „Muss"-Kriterien, sowie ein überwiegender Teil der beiden „Kann"-Kriterien erfüllt werden.
Zu diesem Zweck ist im Landkreis wieder ein Team von speziell für diese Tätigkeit ausgebildete Zertifizierer in den gemeldeten Gärten unterwegs. Brigitte Wagner und Norbert Jungkunz überprüfen die einzelnen Musskriterien wie z. B. den Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel und ob alle anderen Maßnahmen zur Vermeidung von Krankheiten und Schädlinge ergriffen wurde. Hierzu zählen unter anderem die Kulturschutznetze. Weiter gehören der Verzicht auf chemisch-synthetische Dünger und Torf.
Zusätzlich wird der Gesamteindruck des Gartens durch die Zertifizierer bewertet. Hierbei sind alle Maßnahmen willkommen, die eine hohe ökologische Vielfalt fördern. Um die Biodiversität im eigenen Garten zu fördern können Trockenmauern, Steinhaufen und Feuchtbiotope angelegt, Lebensräume für Vögel und Insekten geschaffen werden. Neben den bereits genannten „Muss"-Kriterien gibt es eine Reihe von „Kann"-Kriterien.
Bei diesen Kriterien geht es hauptsächlich um die Artenvielfalt und die Nutzung im Garten. Neben einfach blühenden Blumen und Stauden als Insektennahrung werden variantenreiche Hecken und Gehölze, die standortgerechte Pflanzung von Laub- und Obstbäumen und die Vielfalt der Lebensräume beurteilt. Ein wildes Eck, das Zulassen von Wildkraut sowie extensive Grünflächen zählen ebenso zum Naturgarten. Die ökologische Bewirtschaftung des Naturgartens ist ein weiteres Kriterium. Hierzu zählen Gemüse- und Kräuterbeete, ein sinnvolles Kompost Management, eine Regenwassernutzung und sparsame Wasserverwendung.
Alle Kriterien, die von den Zertifizierern geprüft werden, finden Sie im Detail auf www.lwg.bayern.de/naturgarten.
Für Anmeldung und Durchführung der Zertifizierung zum Naturgarten steht im Landkreis der Fachberater für Gartenkultur und Landespflege Hans Schilling unter hans.schilling@lra-fo zur Verfügung.
Weitere Kriterien für die Zertifizierung finden Sie Bewerbungsbogen und im Leitfaden!
Die zertifizierten Naturgartenbesitzer 2024
Die Urkunden und Plaketten wurden am "Tag der offenen Gartentür 2025" am 29.06.25 im Garten von Frau Cindy Köhler in Kirchrüsselbach an nachfolgende Personen
Cindy Köhler & Iven Greiner-Fuchs
Kerstin Ott & Rudolf Meier
Andera Vydra & Alex Oswald
Heidi & Manfred Schneider
im Beisein des stellvertretenden Landrats Herrn Otto Siebenhaar, dem 2.Vorsitzenden des Kreisverbands für Gartenbau und Landespflege e.V. Herrn Klaus Neuner sowie dem Kreisfachberater am Landratsamt Forchheim, Herrn Hans Schilling überreicht.
